Vertrauen und Zuversicht


Die Tage werden merklich kürzer, es wird kühler und die Hitze ist lediglich Erinnerung. Es sind nur noch 113 Tage bis zum Jahresende. Dieses Jahr wird wohl als eines der ungewöhnlichsten in die Geschichte eingehen. Auf nichts war mehr Verlass, das Vertrauen wurde tief erschüttert, Zuversicht zu einem Fremdwort. Wie gut, dass es jemanden gibt, dem man immer vertrauen kann – Gott! Auch in Zeiten des Leidens, der Gefahr und des Schmerzes gilt: Gott ist vollkommen vertrauenswürdig: „Die deinen Namen kennen vertrauen auf dich, denn du Herr, verlässt keinen, der dich sucht“ (Ps. 9,11). Das tut gut und gibt uns Zuversicht, Halt und Orientierung. Zuversicht ist der feste Glaube, dass die Zukunft Gutes bringt, wie in Psalm 91, 9 zu lesen ist: Denn der Herr ist deine Zuversicht, der Höchste ist deine Zuflucht.

Das Leben läuft nie geradeaus, Pläne werden durchkreuzt, Wünsche nicht immer erfüllt. Das gehört zum Leben.

Wir können immer Zuversicht haben, denn auch, wenn wir nicht wissen, welche Schwierigkeiten und Gefahren beim Beschreiten neuer Wege auf uns warten, so können wir – wie das berühmte Licht am Ende des Tunnels – sicher sein, dass auch, wenn ich es nicht sehe, das Licht immer da ist.

Es lohnt sich immer, zu vertrauen und Zuversicht zu haben, meint

Regina Wysocki

Kirchengemeinde Alt-Rahlstedt
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