Mark Oliver Scholz

Mitglied im Kirchengemeinderat seit Januar 2017. Fragen von Pastorin Christa Usarski.

Herr Scholz, seit fast einem Jahr sind Sie nun Mitglied im Kirchengemeinderat und haben sich gleich in den Kitaausschuss wählen lassen. Welche Aufgaben nehmen Sie da hauptsächlich wahr?

Hauptsächlich kümmern wir uns um alle personellen Angelegenheiten. Wir führen zum Beispiel Vorstellungsgespräche und beschließen dann gemeinsam über die Einstellung der Bewerber. Außerdem beraten wir z. B. über die Aufgabenverteilung im Team, Arbeitszeitveränderungen, Sonderurlaube und die Genehmigung von Nebentätigkeiten. Vor kurzem haben wir auch den Investitionsplan für 2018 beschlossen.

Überhaupt, haben Sie sich die Arbeit im Kirchengemeinderat so vorgestellt wie Sie sie vorgefunden haben? Und was sollte noch anders gemacht werden?

Im Großen und Ganzen ja. Ich bin aber von der angenehmen und positiven Atmosphäre überrascht worden. Für die Zukunft sollten wir vielleicht das Gemeindeportal (des Kirchenkreises) stärker nutzen und nicht mehr so viel Papier durch die Gegend schicken.

Ihre ganze Familie ist mit der Gemeinde verbunden, Ihre Frau singt in der Kantorei und Ihre Kinder besuchen die Kita. Wie würden Sie die Kirchengemeinde FarBe charakterisieren?

Ich empfinde die Gemeinde als lebhaft, sehr vielfältig, breit gefächert und tief im Stadtteil verankert.

Wie sind Sie mit dem christlichen Glauben in Berührung gekommen?

Ich war früher nie aktives Kirchenmitglied, Kirche war für mich aber immer selbstverständlich. Das Schlüsselerlebnis war für mich die Geburt meiner Tochter Adina, bei der ich dabei war. Als mir meine wenige Minuten alte Tochter in den Arm gelegt wurde und ich dieses Wunder des Lebens erlebt habe, wusste ich: Das ist nicht nur mit Wissenschaft zu erklären.

Was ist Ihnen am Glauben wichtig?

Das Vertrauen in Gott und die Möglichkeit, meine Sorgen bei ihm abzuladen.

Wie reagieren Ihre Kollegen, wenn Sie erzählen, dass Sie sich ehrenamtlich in der Kirche engagieren?

Sie nehmen es zur Kenntnis und respektieren es als „Privatvergnügen“.

Und jetzt übernehmen sie die Verantwortung für unseren gemeindlichen Internetauftritt. Was wird anders?

Ich will das Gute erhalten und auf eine moderne Basis stellen. Die Nutzungsgewohnheiten haben sich in den letzten Jahren fundamental geändert, dem müssen wir Rechnung tragen. Bis zu einem Drittel der Besucher kommen inzwischen über mobile Endgeräte auf unsere Seite, dafür haben wir bisher kein angepasstes Angebot.