„Viel Glück und viel Segen auf all Deinen Wegen“

zum 80. Geburtstag

Die Berner Kirche wurde 1939 erbaut und ist am 19. März 1939 eingeweiht worden. Achtzig Jahre ist sie also am 19. März 2019 geworden.

Für eine Kirche ist das vielleicht kein besonders hohes Alter, so ist zum Beispiel die Kirche in Alt-Rahlstedt fast 800 Jahre alt, aber auch unsere Berner Friedenskirche hat eine bewegte Geschichte hinter sich. In einem festlichen Jubiläumsgottesdienst am 22. September wollen wir den 80. Geburtstag gebührend begehen.

Viele Gruppen treffen sich regelmäßig in der Friedenskirche und im Gemeindehaus. Wir haben Menschen aus diesen Gruppen gefragt, was sie mit und in der Friedenskirche erlebt haben. Einige haben auch Geburtstagswünsche formuliert.


Bibelgesprächskreis

Liebe Friedenskirche Berne!

Du erinnerst mich jedes Mal, wenn ich zu Dir komme, an den Gottesdienst, den ich einmal vor sehr vielen Jahren vertretungsweise in Dir gehalten habe. Meine Kinder hatten dafür das Lied „Habt ihr schon gehört von Abraham“ gesungen und auf einer Cassette aufgenommen. Vor ein oder zwei Jahren habe ich bei Dir den Besuch aus Tanzania miterlebt, und der Bischof gab mir den Kelch mit den Worten: „Blood of Jesus shed for you.“ Möge der Bibelgesprächskreis bei Dir die Geschichte von Abraham bis zu Jesus lesen. Möge das Abendmahl bei Dir mit den rechten Worten gefeiert werden. Bleib noch lange stehen!

Herzlichst Georg von Oppen, Pastor i. R.


Themenbrunch

Zwei Mal im Jahr laden wir ins Berner Gemeindehaus ein zu einem Brunch mit einem thematischen Schwerpunkt. Übergang in den Ruhestand, die 68er, unsere Egogesellschaft, das waren beispielsweise Themen, über die wir uns sehr angeregt ausgetauscht haben. Die Mischung gefällt uns einfach: Leckerer Brunch, gesellige Runde, Bearbeitung eines aktuellen Themas, der intensive Austausch mit den Menschen, mit denen man zusammen am Tisch sitzt, Klaviermusik. Wir versuchen immer, Themen zu finden, die man mit seinen eigenen Erfahrungen verbinden kann. Und dann ist es auch spannend, wer kommt. Jedes Mal sind neue Gesichter dabei. Und das Schöne ist, dass immer schnell eine vertraute Atmosphäre entsteht. Außerdem freuen wir uns, dass diese Veranstaltung in Kooperation mit dem Kirchenkreis-Ost stattfindet.

Wir als Vorbereitungsteam wünschen der Berner Kirche, dass sie ein Ort bleibt, an dem über Gott und die Welt in fröhlichem und ernstem Austausch nachgedacht wird.

Für das Vorbereitungsteam

Pastorin Usarski


Geburtstagsbesuchsgruppe

Jeden letzten Donnerstag im Monat treffen wir uns mit Pastorin Usarski, um die Geburtstagsbesuche für den nächsten Monat zu verteilen. Wir besuchen die älteren Gemeindemitglieder an ihrem Festtag oder ein paar Tage später, damit wirklich Zeit für eine Begegnung ist. Die ältere Generation hat zumeist noch einen Telefonbucheintrag, sodass schon im Vorfeld abgestimmt werden kann, ob und wie es passt. Geburtstagsbesuch – das hört sich einfach an, aber selten wissen wir, wer uns erwartet und welche Situation wir antreffen. Schön ist, dass die Menschen sich überwiegend sehr freuen, von ihrer Kirche einen Besuch zu erhalten und oft werden uns eindrucksvolle Lebensgeschichten erzählt. Wir finden es wichtig, dass gerade die ältere Generation, die ihrer Kirche ein Leben lang treu waren, gewürdigt wird.

Wir wünschen der Friedenskirche, dass sie in Würde altern darf und sie ein wichtiger Bezugspunkt für die Menschen bleibt.

Heike Rachuy, Waltraut Staffeldt, Frauke Zimmermann


Temeswar Arbeitsgemeinschaft (TEMAH)

Meine Geschichte mit der Friedenskirche beginnt schon 1975 mit der Kinderbibelwoche, dann viele Jahre Kirchenvorstandsarbeit und seit 1992 Mitarbeit in der Temeswar Arbeitsgemeinschaft (TEMAH), die in der damaligen Rogate Kirchengemeinde gegründet wurde und der sich mehrere Gemeinden anschlossen, so auch die Friedenskirche Berne. Aktuell ist das Projekt Berufspatenschaften in unserer Gemeinde immer noch angesiedelt – mit den Spenden helfen wir, die Gehälter der Betreuerinnen der Wohngruppe zu finanzieren.

Ich wünsche der Friedenskirche noch viele schöne Jahre, in denen sich lebendige Gemeinde versammeln kann.

Elke Reinhardt


Flötenkreis

Wir als Flötenkreis spielen jedes Jahr am Ewigkeitssonntag im Gottesdienst und auch bei anderen Gelegenheiten. Dieses gemeinsame Musizieren erfüllt uns immer wieder mit großer Freude. Und besonders bei der musikalischen Mitgestaltung des Gottesdienstes am Ewigkeitssonntag in der Friedenskirche Berne, wenn die Verstorbenen verlesen werden, spüre ich, wie sehr Musik trösten kann.

Anita Gothmann, für den Flötenkreis Berne


Küsterdienste in der Friedenskirche Berne

Seit 1976 werden die Küsterdienste in der Friedenskirche von Ehrenamtlichen, meistens Mitgliedern des Kirchengemeinderates, wahrgenommen. Wenn diese nicht in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen, helfen auch ehemalige Mitglieder aus. Ich mache das sehr gerne, weil ich den Gottesdienst dann auf eine andere, besonders intensive Weise erlebe. Schon die noch leere Kirche, wenn ich Kaffee und Tee vorbereitet habe, bringt mich zur Ruhe. Die Kerzen brennen, das nötige Licht leuchtet, die Lieder sind angeschlagen. Die Glocken läuten zum ersten Mal. Ich mache mir Gedanken über den Bibeltext, den ich später vorlesen werde. Meistens darf ich auch das Abendmahl mit austeilen. Beim Austeilen der Gesangbücher und Einsammeln der Kollekte treffe ich auf manche Bekannte. Schließlich gehört auch das Zählen der Gottesdienstbesucher und der Kollekte zum Küsterdienst, ehe die Lichter in der Kirche wieder gelöscht und die Türen geschlossen werden.

Ingrid Frank, für die ehrenamtlichen Küster und Küsterinnen


Bastelkreis

Unsere Kinder wurden in der Friedenskirche getauft. Wenn unser ältester Sohn über Weihnachten aus Karlsruhe zu Besuch kommt, will er in die Berner Kirche gehen. Er sagt: „Dann beginnt für mich erst wirklich Weihnachten.“ Und es ist auch schön, mit dem Friedenslicht durch die Dunkelheit nach dem Weihnachtsgottesdienst nach Hause zu gehen.

Ilse Dubbe, Bastelkreis


Berner Frauenchor

Seit vielen Jahren sind die Friedenskirche und das Gemeindehaus die musikalische Heimat unseres Berner Frauenchores. Darüber freuen wir uns und auch darüber, dass uns in jeder Probe der wunderbare Steinway-Flügel zur Verfügung steht. Es macht uns immer wieder Spaß und ist uns auch ein Bedürfnis, in und für unsere Gemeinde Konzerte durchzuführen und den plattdeutschen Gottesdienst mitzugestalten. Für mich persönlich ist es außerdem immer wieder bereichernd, unsere großen Kirchenfeste wie Ostern, Pfingsten und Weihnachten mit vorzubereiten und zu gestalten.

Waltraud Staffeldt, für den Berner Frauenchor


Seniorenkreis Berne

„Ich wünsche dir, dass du bewahrt sein mögest an Leib und Seele. Dass dich einer trägt und schützt und dich durch alles, was dir geschieht, deinem Ziel entgegenführt.“

Mit diesen Worten gratulieren wir in unserer Gemeinde, wenn Menschen ihren 80. Geburtstag feiern. So oft haben viele aus dem Seniorenkreis in ihren Lebensjahrzehnten Segen an diesem Ort gespürt! Und so gratuliere ich – im Namen der Senioren – unserer Friedenskirche zu diesem besonderen Datum.

Pastorin Corinna Claussen, für den Seniorenkreis Berne


Kindergruppe Berne

Die Berner Kinder im Alter von 3-7 Jahren wirbeln das Gemeindehaus jeden Monat einmal auf. In der Zeit spielen, lesen, experimentieren, basteln, reden, singen und lachen wir sehr gern in den großen Räumen und wenn das Wetter passt, auch draußen. Nach den Sommerferien beginnt bei uns, schon viel früher als bei allen anderen, die Weihnachtszeit, denn dann starten die ersten gemeinsamen Überlegungen für das Krippenspiel für den Weihnachtsgottesdienst in der Berner Kirche.

Kathrin Münkel, für die Kindergruppe Berne


Krippenspiel

Wir Engel, Hirten, Schafe, Wirte und Könige erobern gemeinsam mit Joseph und Maria die Friedenskirche schon ab November jeden Jahres. Hier bereiten wir uns sorgfältig und mit viel Hingabe auf Jesu Geburt vor, um den Menschen in Berne einen tollen Weihnachtsgottesdienst in ihrer Kirche zu bereiten. Wir spüren während der Proben von Woche zu Woche mehr und mehr dieses Knistern, dieses einmalige Gefühl, wie wir uns alle auf unser Spiel Heiligabend neben dem großen Tannenbaum in der Friedenskirche freuen.

Kathrin Münkel, für die alljährliche Krippenspielaktion Berne


Taizé-Gebet

Wir kommen regelmäßig in der Friedenskirche Berne zum Taizé-Gebet mit vielen unterschiedlichen Menschen zusammen. Einige sind über die Jahre zu alten Bekannten und Freunden geworden und wir dürfen uns auch jedes Mal über neue Teilnehmer freuen, die den Weg aus ganz Hamburg zu uns finden. Für uns alle ist die warme und gemütliche Friedenskirche wie ein Heimathafen, in der wir einen Ort der Gemeinschaft gefunden haben und in der immer Raum für Neues bleibt.

Carola, Kerstin und Sonja, Taizé Berne


Abendkreis der Frauen

Die Friedenskirche in Berne wird 80 Jahre und wir freuen uns, dass wir als Abendkreis der Frauen seit mehr als 50 Jahren hier eine Heimat haben. Frau Hildegard Reimer rief den Kreis für Mütter von Täuflingen und Spielstunden-Kindern ins Leben. Damals bekamen wir Tipps zur Kindererziehung, interessierten uns aber auch für religiöse und weltliche Themen. Viele von uns nahmen mit Rat und Tat am Gemeindeleben teil. Heute sind wir aus Altersgründen nur noch wenige, interessieren uns immer noch für Gott und die Welt, haben noch Kontakt zu Frau Reimer und freuen uns über ein reges Gemeindeleben in unserer 80-jährigen Friedenskirche.

Heike Schultz, für den Abendkreis der Frauen (das Foto ist um das Jahr 2004 aufgenommen worden)


Offener Chor

Seit November 2013 findet im Gemeindehaus jeden 2. und 4. Donnerstag um 19 Uhr ein „Offenes Singen“ unter der Chorleitung von Ioanna Sianou statt. Besonders gut gefällt mir, dass Ioanna immer gut gelaunt ist und ihre Fröhlichkeit sich auf den Chor überträgt, was man auch daran sehen kann, dass immer mehr Sänger/innen daran teilnehmen. Aber obwohl es ein offenes Singen ist, hat sich auch ein fester Kern gebildet. Ioanna beginnt immer mit einem Einsingen. Phantasievoll erzählt sie Geschichten, zu denen wir zuerst einige gymnastische Übungen machen und dann kurze Melodien singen. Das Repertoire der Lieder ist bunt gemischt, wie Gospels, Volkslieder, Schlager, Kanons usw. Während man in einem Chor oft Lieder aufführungsreif übt, steht bei uns das Singen, der Spaß und die Freude daran, im Mittelpunkt. Manchmal wirken wir auch bei besonderen Gottesdiensten mit.

Ingrid Meins, für den Offenen Chor


Ein Berner Mitglied des Kirchengemeinderates

In der Berner Kirche wurde ich getauft und mit dem Läuten der Kirchenglocken bin ich aufgewachsen. Immer wieder zeigte die Berner Gemeinde, dass Kirche nicht nur aus Festen wie Weihnachten, Ostern oder Hochzeiten und Taufen besteht, sondern dass man sich hier auch einsetzen kann für das Gemeinwohl und ein besseres Miteinander. Das motivierte mich für eine Mitarbeit im Kirchengemeinderat. Dort arbeite ich nun in verschiedenen Gruppen mit und begleite besonders die Planung für eine zukunftsfähige Entwicklung des Berner Standortes. Noch immer fühle ich mich der Friedenskirche sehr verbunden. In dieser Kirche mit ihren roten Backsteinwänden und den schmalen Glasfenstern fühle ich mich wohl und zuhause. Und so wünsche ich der Friedenskirche, dass sie unserer Gemeinde noch lange erhalten bleiben kann.

Marianne Laaksonen, Kirchengemeinderat


Kindergruppe Bullerbü

80 Jahre Friedenskirche Berne – und ich bin seit 26 Jahren dabei!

Zuerst in der Spielstunde der Friedenskirche Berne und dann ab 2005 als selbstständige Tagesmutter in der Kindergruppe Bullerbü. Bullerbü gibt es nun auch schon seit über 13 Jahren in wechselnden Personalkonstellationen, mal zu dritt, dann lange zu zweit.

In dieser langen Zeit hat uns immer die Kirchenmaus begleitet. Einmal monatlich besuchen wir sie in der Kirche, läuten vorher die Glocken, hören biblische Geschichten, singen und spielen mit der Kirchenmaus. Pastorin Corinna Claussen gelingt es immer, den Kindern mit der Kirchenmaus kirchliche Themen nahezubringen. Begeistert hören die Kinder zu und genießen das Ritual mit der Kirchenmaus.

Rosi Becker, für Bullerbü


Biografiewerkstatt

Was mich mit der Friedenskirche Berne verbindet

Seit Gründung der Biografiewerkstatt 2005 lassen wir ehrenamtlichen MitarbeiterInnen uns von betagten Menschen aus der Umgebung ihre Lebensgeschichte erzählen und schreiben diese auf. So wird die Lebensleistung eines langen Lebens gewürdigt und als wichtiges Zeitzeugnis für die Nachwelt bewahrt. Ein besonderes, berührendes Erlebnis ist immer die Präsentation unserer Bücher im festlichen Rahmen in der Friedenskirche mit allen eingeladenen Interviewten. Auch die Biografiegottesdienste mit Pastorin Usarski sind inzwischen Tradition geworden.    

Was wünsche ich der Friedenskirche Berne?

Der Friedenskirche Berne wünsche ich zu ihrem 80. Geburtstag, dass mutige und weitsichtige Pastorinnen und Pastoren, ein engagierter Kirchengemeinderat und viele Gemeindemitglieder aus Berne und Farmsen das bestmögliche Ergebnis aus den unvermeidlichen Änderungsplänen erzielen. So möge die Friedenskirche nach den Umbauten den Bernern weiterhin ein Stück Heimat bieten.

Christel Vierle, für die Biografiewerkstatt


Teatime classics Berne

Wir wünschen uns, dass noch viele Jahre Teatime classics Berne mit sehr verschiedenen musikalischen Akzenten stattfindet, vor allem mit dem Schwerpunkt Klassik, aber auch ab und zu mit Jazz, Chansons und Lyrik - einfach so, wie es schon über viele Jahre erfolgreich veranstaltet wird.

Elke Reinhardt und Annelene Klankwarth, für Teatime classics Berne


Leonie
Lea und Lilly
Lenny und Daniel

Konfirmanden, Montagsgruppe Berne

Immer, wenn ich in die Berner Kirche hineinkomme, sehe ich die Erinnerungen, die ich mit diesem Ort verbinde, an mir vorbeirauschen – z.B. als ich das erste Mal hier mit meiner Familie Weihnachten gefeiert habe.

Leonie, Konfirmandin

Wir wurden in der Friedenskirche getauft und möchten hier konfirmiert werden, weil wir uns Gott hier nahe fühlen.

Lea und Lilly, Konfirmandinnen

Ich empfinde Geborgenheit.

Daniel, Konfirmand

Ich mag die Gottesdienste hier und dass man hinterher noch reden kann.

Lenny, Konfirmand


Konfirmandenmutter

Die Friedenskirche Berne begleitet mich schon mein Leben lang. Sie ist ein `Dorftreff´.

Petra Pfennig