Glaube, Hoffnung, Liebe im Berner Volkshaus

Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

Die Lesung aus dem 1. Korintherbrief, Vers 13 läutete den ersten Gottesdienst im Volkshaus Berne ein. Wobei – geläutet haben die Glocken der Friedenskirche! Zwar „nur vom Band“, aber immerhin. Es war nicht das einzig Vertraute aus der Friedenskirche, das uns den Neuanfang im Berner Gemeindeteil erleichtern sollte: Das schöne Jesusrelief hat als Leinwandbild einen ganz zentralen Platz hinter dem Altar eingenommen. Die große Taufkerze thront auf ihrem alten Ständer neben dem Altar und das feuerwehrrote Pult wird mit dem jeweils passenden Antependium zur Kanzel.  

Mit viel Einsatz und Liebe zum Detail hat ein Team aus „alten“ und neuen Küster:innen den Phoenixsaal des Volkshauses Berne möglichst sakral gestaltet und war reichlich gespannt, ob und wie viele Besucher:innen den Weg zum Gottesdienst finden würden. Und dann waren es viel mehr als erhofft. Mehr und mehr Stühle wurde aufgestellt und am Ende reichten die vorbereiteten Gesangbücher bei weitem nicht. Gesungen wurde trotzdem – mit Begleitung am Flügel. Nach dem schönen Gottesdienst luden liebevoll gedeckte Tische zum Kirchenkaffee ein. Das war ein rundum gelungener Start! Wir freuen uns auf die nächsten Gottesdienste im Volkshaus Berne, die dort ein Mal im Monat stattfinden werden. Wir danke dem TuS Berne herzlich für diese neue Bleibe. 

Inga Karnapp 

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